Wie schreibe ich gute Bulletpoints für Produktseiten?
TL;DR: Ein guter Bulletpoint bringt einen Vorteil in einer Zeile auf den Punkt, statt Features aufzuzählen. Die fünf Regeln: kurz halten, Kundenbedürfnis in den Fokus, optisch hervorheben, mobilfreundlich ohne Umbrüche formulieren und die stärksten Argumente an Anfang und Ende stellen.
Die kurze Antwort: Ein guter Bulletpoint ist eine Zeile lang, übersetzt ein Feature in einen Kundenvorteil und steht an der richtigen Position. Fünf Regeln entscheiden darüber, ob deine Punkte verkaufen oder nur aufzählen.
Aus dem Buch:
Die fünf Regeln
- Kurz und knackig: Ein guter Bulletpoint ist keine Mini-Produktbeschreibung. Er bringt den Vorteil auf den Punkt, ohne sich zu verzetteln. Eine Zeile reicht völlig aus.
- Kundenbedürfnisse im Fokus: Der Kunde fragt sich immer: „Was bringt mir das?" Übersetze jedes Feature in einen Vorteil.
- Optische Struktur: Fettschrift für zentrale Vorteile („Winddicht: schützt dich vor eisiger Kälte."), Checkmarks oder Icons lenken den Blick.
- Mobilfreundlich: Ein Großteil der Kunden liest Produkttexte auf dem Smartphone. Kurze Zeilen ohne Umbruch, keine verschachtelten Sätze.
- Die richtige Reihenfolge: Setze deine stärksten Verkaufsargumente an den Anfang und ans Ende. Warum, erklärt der serielle Positionseffekt.
So sieht Regel 1 und 2 in der Praxis aus:
„Dieses Produkt besteht aus hochwertigem Edelstahl und ist besonders langlebig."
„Langlebig: Edelstahl, der besonders widerstandsfähig ist."
Gute Bulletpoints zeigen nicht nur, was das Produkt kann – sie zeigen, warum es genau die richtige Wahl für den Kunden ist. Bulletpoints sind die Antwort auf die Schnelllebigkeit des Online-Shoppings. Halte sie kurz, optimiere sie für mobile Geräte und stell die wichtigsten Vorteile an den Anfang.
Das komplette Handwerkszeug dahinter, vom „Und dann?"-Hack über die Vorteilstemplates bis zur Checkliste für die perfekte Vorteilskommunikation, findest du im Kapitel Features in Vorteile verwandeln.
Das ganze System: „Produkttexte, die verkaufen"
Zwölf Kapitel von der Buyer Persona bis zum KI-Workflow: das komplette Playbook für Produktbeschreibungen, die beraten und verkaufen. Und für die Umsetzung mit KI gibt es meinen kostenlosen Kurs mit allen Prompts aus dem Buch.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich gute Bulletpoints für Produktseiten?
Halte jeden Bulletpoint bei einer Zeile, übersetze das Feature in einen Kundenvorteil („Robustes Aluminium: leicht und trotzdem stabil"), hebe zentrale Vorteile fett hervor, vermeide Umbrüche auf dem Smartphone und stelle die stärksten Verkaufsargumente an Anfang und Ende der Liste.